Sitzmöbel

Eines der ersten Dinge, an die man bei Retro-Sitzmöbeln denkt, sind Barhocker aus Chrom. Man kann nach echten alten Stühlen aus den 50er Jahren gucken, aber auch gute Nachbildungen finden. Man findet sie in gut sortierten Möbelgeschäften, Antikläden oder auch im Internet. Gute Möglichkeiten sind auch Hausauflösungen, wo oftmals noch alte Schätze zum Vorschein kommen.

Eine amerikanische Küche bekommt ebenfalls einen ganz neuen Touch mit Retro-Hockern. Einige von ihnen haben eine kleine Rückenlehne, die eher als Dekoration gilt als sich wirklich gemütlich dran anzulehnen. Auch die Fußstütze variiert und ist in manchen fast separat, in anderen klein und eher nur zum 'Aufsteigen' geeignet. Die meisten Stühle sind unbeweglich, andere lassen sich in sich selber drehen. Mit einer Armstütze versehen ist dieser Barhocker am bequemsten.

Retro-Stühle sind aber auch die schönen, unbequem erscheinenden Plastikstühle der 70er Jahre, meist mit einer bunten Sitzfläche und Chromebeinen. Als Sitzmöbel sind sie jedoch ungewöhnlich bequem und machen ihrem Äußeren gar keine Ehre. Die Formen sind zumeist fließend, gehen in einander über und sind ergodynamisch. Mit einem schlichten Sitzkissen werden die Stühle zu einem weichen und sehr formvollen Sitzmöbel.

Um eine Retro-Wohnecke zu kreieren, braucht man Stühle aus den 50er Jahren. Ein alter Sessel mit Plüschüberzug oder grünem Bouclé, das mit runden Knopfnägeln am Stuhl befestigt ist, gibt zu einem tiefen Retro-Tisch genau das passende Sitzmöbel. Die Farben sind im Retro-Stil eher gedämpft und nicht wirklich leuchtend. Dementsprechend sollte auch das Umfeld nicht mit extremen Farben aufgepuscht werden. Ein rotes Plüschsofa passt nicht vor eine kalkweisse Wand sondern eher vor eine in gedämpften Tönen gehaltene. Hat man lediglich nur einen Sessel im Retro-Stil ist es ratsam, ihn alleine stehen zu lassen, damit er gut zur Geltung kommt und als Dekoration betrachtet wird. In einer Reihe von Sitzmöbeln eines anderen Stils geht er nicht nur unter, sondern sieht auch leicht vollkommen fehl am Platze aus.