Retro - Stil

Art Deco Clubsessel
Zurück zu den guten alten Zeiten! So heißt es auch in der Mode, denn die Retrowelle hat Hochkonjunktur und schwappt in alle Bereiche. Da sieht der neue VW-Käfer fast genauso aus wie der der 40er Jahren des letzten Jahrhunderts, Teenies tragen wieder Pferdeschwanz und Petticoat und man findet plötzlich den alten Sessel aus den 50er Jahren, der im Keller der Eltern steht, absolut ober-hip. Auf den wieder richtig 'in' gewordenen Flohmärkten sucht man nach Deko-Artikeln im Stil der Art Decò aus den 30er Jahren und Lampen im Tiffany-Stil schmücken das schlichte Regal aus Holz.

Wer wenig Geld hat, kauft sich die Nachahmungen, wer aber etwas mehr ausgeben möchte, achtet hier auf wirklich alte Möbel. Gebraucht, nach Möglichkeit auch leicht danach aussehend, aber noch perfekt in Funktion, das sind richtige Retro-Möbel. Wer das Glück hat und noch auf dem Dachboden alte Dinge findet, hat hier Geld gespart. Und wer so was ganz einfach als Kitsch empfindet, der kann noch richtig Geld machen. Wer neue Möbel bevorzugt, der sollte allerdings auch im Internet schauen.

Der Retro-Stil hat mehrere Vorteile. Es handelt sich noch um Möbel, die für die Dauer gebaut wurden, gut verarbeitet und aus massivem Holz. Man hat lange Freude an ihnen und kann sie sogar noch vererben. Außerdem benutzte man damals noch lange nicht so viele Chemikalien wie heute und sie sind in den meisten Fällen Allergen-frei. Zusätzlich hilft man gegen die unermüdliche Abholzung unserer so wichtigen Wälder, in dem man Möbel kauft, die nicht mehr angefertigt zu werden brauchen.
Man muss nun nicht die ganze Wohnung im Stile der 50er Jahre einrichten. Es reicht auch ein Retro-Möbel alleine, das zum Blickpunkt im Raum wird. Eine zusätzliche Dekoration gibt dem ganzen den absoluten Schliff. Ein Telefon in Form von knallroten Lippen passt perfekt zu dem roten Plüschsofa. Ein tolles Bild von Andy Warhol an der Wand, ein kleiner Beistelltisch mit einer alten Vase... es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dem Raum einen Retro-Stil zu geben, ohne ihn damit zu überlasten.